Der Flut getrotzt - der Natur gebeugt!

Leider mussten wir unsere Wanderung aufgrund der Unwetterkatastrophe unterbrechen. Doch wir halten weiterhin an unserem Ziel fest und werden den Weg so bald wie möglich fortsetzen.


Donnerstag, 27. September 2007
Last Order!
Es geht los! Die Pferde sind gesattelt, die Winchester 73 ist verstaut, das Abenteuer kann beginnen. Viele lange Monde haben wir auf diesen Augenblick gewartet. Die Zeit der Vorbereitung und des Wartens haben ein Ende. Morgen früh, kurz nach Sonnenaufgang reiten wir los. Wünscht uns Glück und bedenkt uns in Euren Gebeten. Wir werden von unterwegs sicher keine Möglichkeiten haben dieses Blog zu aktualisieren. Haltet durch und wartet auf unsere Wiederkehr...

“The sun is sinking in the west,
a cattle go down to the street,
a redwing sattle in her nest,
it’s time for a cowboy to dream.”

“Purple eye - in the canyon,
That’s where I – long to be,
With my three – good companions,
Just my riffle, pony and me...“

Der Soundtrack „Trapperpfade deLuxe“ ist ab nächster Woche in jedem gut sortierten Musikfachgeschäft erhältlich. Hier schon mal eine Vorauswahl und Hörproben:

Soundtrack - Winnetou
Jonny Cash - Ring of Fire
Boppin'B - If you believe
John Denver - Take Me Home Country Roads
Tito and Tarantular - Back To The House of Love
Elvis - Suspicious Minds
Boss Hoss - Drawned In Lake Daniels
The King - Sweet Home Alabama
Chris Isaak - Two Hearts
und viele andere

Donnerstag, 20. September 2007 - nur noch eine Woche

Dancing Donkey - Der Esel ist los...
Es zeichnete sich bereits im Vorfeld der Planungen ab. Wie vor einigen Wochen angedeutet, hatten wir für unsere Harz / Pullman-Tour in Erwägung gezogen einen Esel zu verpflichten, um alle Lasten, die sonst auf unseren schmalen Schultern liegen, zu tragen. In diesen grauen Tagen ergab es sich dann, dass wir, passend zur Farbe des Wetters, eine tolles Angebot bekamen. Hier konnten wir nicht widerstehen. Sämtliche Bedenken in Sachen Tierschutz wurden ausgeräumt und wir freuen uns riesig unseren neuen Gefährten begrüßen zu dürfen. „Festus“ ist nun doch Realität geworden. Er wird uns in den trüben Tagen der Expedition eine große Hilfe sein. Ob in kalten Harznächten als stummer Freund zum Kuscheln oder als schützender Begleiter, der uns gegen die wilden Tiere des Waldes verteidigt. Sein weiches, bauschiges Fell gibt uns ein wohliges Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Es riecht nach Heimat. Die Fremde wird zur Freundin und hält uns in Ihren Armen...
Allerdings bleibt trotz der entfachten Euphorie noch eine Frage offen: Wer wird unseren „Festus“ mit Leben erfüllen? Die ersten KandidatenInnen hatten ihre Bewerbung bereits zurückgezogen, weil sie den Anforderung der Aufnahmeprüfung wohl nicht gewachsen waren. Kurz gesagt besteht die Prüfung aus den drei Ts –Trekking, Tragen, Tanzen. Wobei die beiden erstgenannten noch ziemlich einfach zu bewerkstelligen sein sollten. Kritisch wird es in der Disziplin: Tanzen. In Manier des „dicken Tanzlehrers aus dem Osten“ (Detlev D. Sost) beäugten wir die KandidatenInnen in einer Art Castingshow. Das Auswahlverfahren war knüppelhart und einige der besten TänzerInnen mussten kapitulieren. Wir haben an diesem Tag in viele weinende und schwitzende Augen geschaut. Seelische Grausamkeit sieht anders aus, tanzen aber auch. Ein wenig traurig waren wir schon, als wir am Ende des Tages wieder einmal ohne geeignete KandidatenInnen und somit ohne Esel da standen. Es steht uns eine anstrengende und einsame Zeit bevor…

IWdT: Lerne Tanzen, denn das ist die Sprache des Herzens!

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Das Original, der
EI - POTT "WESTERN STYLE"

Schluss sind die Abende am Lagerfeuer mit ständigem Mundharmonikagedudel oder dem Geschrammel der verstimmten Western Gitarre!

Der neue EI - POTT "WESTERN STYLE" sorgt für die grenzenlose Freiheit eines echten Cowbowys!

Der EI - POTT "WESTERN STYLE" hat ein robustes Metallgehäuse mit einer praktischen Halterung für Ihren Gürtel oder dem Pferdesattel. Mit seiner grossen Speicherkapazität und den 4 Akkus können Sie tagelang in der Prärie verbringen.

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Reingehört!



Basta con silencio!
zum Heulen


Ausgelaugt und völlig durchgeschwitzt komme ich heraus. Der kalte Wind drückt durch mein nasses Hemd, es dauert keine Minute, da ist mein Körper wieder auf Normaltemperatur und die Sinne sind klar wie die Nacht. Das sind die Augenblicke die ich liebe, die mir Kraft schenken für den Alltag. Ein kleiner Club mit mieser Luft und einem guten Sound, dazu eine Band die nicht vor ihrem Publikum spielt, sondern mit ihnen. Solche Momente habe ich in den letzten Jahren mit Basta con silencio! erlebt. Sie rockten jeden Club und jede Kleinkunstbühne zwischen Harz und Heide in Grund und Boden. Soviel Energie, soviel Emotionen habe ich auf keinem Konzert erlebt. Ein ausgelassenes, tanzendes Publikum das für drei Stunden all seine Alltagssorgen vom Frontmann Antonio ausgeblasen bekommt. Diese Band lebt ihre Lieder und lässt dich mit vollen Zügen an ihrem Leben Teil haben. Doch was gestern Abend geschah, war ganz anders. Beim betreten des Saales hätte es mir schon auffallen müssen. Es gab kaum Stehplätze, überall waren Sessel in kleine Sitzgruppen aufgestellt die einen zum reinfletzen und abhängen animierten. Mein netter, schmuddeliger Rock Club hatte sich zu einer fast sterilen Lounge mit überdimensionaler Chill-out Area verwandelt. Die kleinen Tische waren bestückt mit Kerzen und großen Packungen Kleenex. Beim Anblick der Kosmetiktücher schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich mich wohlmöglich im Club geirrt hatte. Vielleicht hat das hier alles weniger mit rocken zu tun, sondern eher mit swingen. Ehe, ich diesen Gedanken weiter ausbauen konnte wurde ich von der Bühnencrew überrascht, die Sage und Schreibe aus zwei Roadies bestanden. Wie wollen die beiden in der nächsten halben Stunde das ganze Equipment auf die Bühne bringen und auch noch sicherstellen, dass aus den Boxen ein brauchbarer Sound kommt? Der Raum füllte sich und ebenso die Sessel, die Roadies verschwanden und auf der Bühne standen neben dem Mikro eine Gitarre, daneben ein Cello und ein übersichtliches Sortiment an Percussion Instrumenten. Das war der Zeitpunkt in dem ich das Bedürfnis verspürte noch mal meine Eintrittskarte zu kontrollieren. Mir schien das ich der einzige war der nicht wusste was kommt, während die Rest Audienz ausgerüstet mit Kosmetiktüchern in den Händen, gespannt und fast lautlos auf die Bühne starrte. Die Ruhe wurde unterbrochen als Antiono aus dem Nichts vor dem Mikrophon erschien und ohne Ansage anfing „no silencio por mio corazón” zu singen. Jetzt hatte ich es begriffen, die Melodie wurde von einem schluchzenden, weinenden Publikums-chor begleitet. Nach dem dritten Song konnte ich mich nicht mehr halten, ich ließ mich in einen Sessel fallen und griff zur Kleenex–Box. Die folgenden Lieder machten aus meinem Herzen Carpaccio, mit einem Samuraischwert der Gefühle hauchdünn in Scheiben geschnitten. Am Ende war ich umhüllt von Melancholie, gefesselt von Melodien und Texten die einen nicht mehr los ließen.

Das nächste Konzert von Basta con silencio! ist in Pullman City und ich bin gespannt, ob die Band mit diesem Programm die Cowboys dort begeistern kann. Nach Brokeback Mountain hieß es „even gay cowboys get the blues“, diese Einschränkung könnte in Pullman City überschritten werden. Es wäre nicht die erste Überraschung dieser Band.
Mittwoch, 19.September 2007
"When I'm with you, baby - I'm in love with the whole wild world!"
"Forever? Nothing is forever, baby!"

"...not the boots, baby! Not the boots...!!!"

IWdT: ... die "Stiefel" bleiben an!

THANX BOYS - FOR THIS COOL MOVIE!!!

Sonntag, 16. September 2007
Fernsehen ist auch nicht mehr das was es mal war! Am Wochenende war ich gezwungener Maßen dazu verdonnert meine Abende vor der Glotze zu verbringen. Und ich frage mich nur: Was ist das für eine SCHEISSE?

Zum x-ten Mal kommt auf dem mit einem Hartz 4–Decoder frei empfangbaren Sender diese dermaßen bescheuerte „Ultimative Chartshow“ daher…: „und nun präsentieren wir die wirkliche und einzigartige Ultimative Chartshow der 27. Kalenderwoche aus dem Jahre 1973, mit Grinsebacke Oliver Geisha und der Bertelsmann Marionette Stonie“… Abwechselnd bevölkern dann Barbara Schönefeld und Wiegald Bönisch die Kulissen. Wer guckt sich so was an? (Außer mir) Und als wenn das nicht schon genug ist, kommt im Anschluss eine dermaßen bekotzte Sendung wie „Die Zehn… blah, blah“ – mit Sonja Zicklow. Warum machen die nicht mal eine Sendung wie, „Die 10 nutzlosesten und überflüssigsten Sendung auf RLT“ oder „Die 10 dämlichsten „Die 10 blah, blah blah“ - Sendungen“, das hätte mal was! Selbstkritik ist nicht die Stärke von RTL.
Die Moderatorin sollte vielleicht mal auch mal den Sender wechseln und die Zuschauer im flotten Bikini dazu animieren für satte 17,50 € eine Automarke mit A zu nennen. Eine Lufthansamaschine zu fliegen macht offensichtlich nicht glücklich.

Wo sind Sendungen wie „Auf los geht’s los“ „Dalli Dalli“ oder “Der große Preis” geblieben? Zorro behauptet ja immer, ich sei ein Fernsehjunkie. Nur weil ich als Kind Sendungen wie:
Barbapapa, Die Biene Maja, Calimero, Captain Future, Catweazle, Es war einmal der Mensch, Das feuerrote Spielmobil, Der Hase Cäsar, Heidi, Karlsson vom Dach, Kimba, der weisse Löwe, Die kleinen Strolche, Kli-Kla-Klawitter, Lassie, Lemmi und die Schmöker, Luzie der Schrecken der Strasse, Neues aus Uhlenbusch, Nils Holgersson, Pan Tau, Pinocchio, Pippi Langstrumpf, Plumpaquatsch, Rappelkiste, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, Herr Rossi, Die rote Zora, Die Sendung mit der Maus, Sindbad, Spaß am Montag, Ein Colt für alle Fälle, Western von Gestern, Wickie geliebt und verschlungen habe…

Was den Samstagabend betrifft, gibt es in der weit gestreuten Fernsehlandschaft wohl nur noch eine Konstante und das ist das „Aktuelle Sport Studio (Insider sagen: ASS! aber dieses Kürzel konnte sich offensichtlich nicht durchsetzten, weil die Verantwortlichen des ZDF im Zuge der Globalisierung irgendwann gemerkt haben, was ASS auf Englisch heißt) In der Sendung am Samstag war der französisch/bayrische Topfußballer Franck (gesprochen: Frooohnk) Ribéry zu Gast. So und nun hab ich mal ein paar Fragen:
Der Mann ist ein super Fußballer, das zunächst vorweg, aber jetzt Herr Bosbach aufgepasst! Herr Ribéry ist vor fünf Jahren zum Islam konvertiert. Bei mir gingen sofort alle Alarmglocken an. Der also AUCH! Lisa Dagdelen (ehemals Hoffmeister) und ihr Sohn Paul haben es vor geraumer Zeit in der Lindenstraße vorgemacht. Schätze die finden sich wohlmöglich alle bald in einer von „Wolle B.“ angelegten und in seinem Pornofolterkeller gehorteten Datei wieder? Wenn man also dem Unions Fraktionsvize glauben schenken kann, schleusen Würstchen Uli und Fritze Pleitgen offensichtlich al-Qaida - Terroristen nach Deutschland. Die fette Backennarbe bei Ribéry soll angeblich von einem Autounfall herrühren, wer’s glaubt… Kampfspuren von einem Afghanistan Aufenthalt? Außerdem wissen wir doch alle, dass Lisa seiner Zeit beim "Bratpfannen-Mord" am Pastor Matthias beteiligt war. Dieser heimtükische Attacke wurde bis heute nicht aufgeklärt. Was ist denn los Herr Schäuble? Funktioniert ihre Rasterfahndung etwa nicht? Noch keine DNA Probe angefordert? Zum Islam konvertierte Menschen werden vor den Augen der Fernsehnation in den öffentlich rechtlichen Programmen mit unseren GEZ Gebühren vor die Kamera gezerrt. Herr Bosbach, Herr Schäuble, ich bin empört!

IWdT: Fernsehen hat sich eben verändert! Timm Thaler wäre wohl das Lachen auch so vergangen…

Mittwoch, 12. September 2007



Wieder Zurück!



Hab die ganze Welt gesehen, zwischen Rostock und Schwerin! Aaaloaee, aaalooaee!!! Von wegen, eine Wochenration Aspirin war nötig um die Rotationsgeschwindigkeit meines Hirns auf Spielstrassentempo zu bringen. Nichts habe ich gesehen und das was ich gesehen habe war hoffentlich nicht die ganze Welt. Die Weltanschauung hätte dann Ähnlichkeit mit mehrfach verdauten Lebensmitteln gehabt. Wir lagen zwar nicht vor Madagaskar, aber mir schien die Pest war mit an Bord. Und das, daß ausgerechnet mir passieren musste, war und ist immer noch entsetzlich! Ich bin der Kapitän! Ich habe alles im Griff, meine Leute, mein Schiff, nur mich nicht!
Als wir die Ostsee vom Eis und rumlungernden Piratenschiffen befreit hatten, machten wir uns auf in Richtung Hafen. Wir waren ausgelassen vor Freude, feierten unsern Erfolg. Wir hatten uns diese kleine Feier an Bord verdient. Niemand wurde ernsthaft krank und nennenswerte Verluste hatten wir auch nicht zu beklagen. So öffneten wir die Rum Fässer und an Deck wurde es laut. Die alten Lieder der Matrosen klangen über die See, Delfine begleiteten unsere Gesänge während sich die Fässer leerten. Die Stimmung war ausgelassen, fröhlich und das erste mal friedlich, bis es auf einmal laut knallte und krachte. Das Bug schoss senkrecht wie eine Rakete in die Höhe, der größte Teil der Mannschaft war zu betrunken sich festzuhalten und ging Achtern über Bord. Wer nicht über Bord ging, wurde von fliegenden Schiffsteilen erschlagen. Soviel zum Thema Ordnung und Sauberkeit an Bord. Ich hab es immer wieder gesagt, wer nicht hören will muss es nun spüren. Ich blieb mit meiner neunundvierziger Schuhgröße im Steuerrad hängen und Neptun zeigte sich mir gegenüber gnädig. Bis auf einige hundert Liter Meerwasser die ich schluckte, flogen mir nur Kleinteile um die Ohren. In diesen Moment wusste ich, wenn ich das überlebe ist ein Held geboren!
Ich wachte auf, mir tat alles weh, wirklich alles und am meisten mein neunundvierziger Fuß der mir letztendlich mein Leben rettete. Da lag ich abgewrackt in der Stille, selbst die See hatte sich zu einer Verschnaufpause hingelegt, sie war ruhig und spiegelglatt, von Wellen nichts zu sehen und ich war allein. Meine besoffene Mannschaft hat das Meer geschluckt, die guten werden vielleicht grade von Meerjungfrauen vergewaltigt, die bösen vom Hai gefressen. Ich will nicht klugscheissen, aber man muss wissen wann Schluss ist. Wer wenig verträgt, sollte wenig trinken und das ist kein Seemannsgarn. Ich stand auf, klopfte mir den Sand aus meinen zerrissenen Klamotten, holte das Ledersäckchen mit der Heuer aus meiner Hosentasche, ging über die Dünen zur Strasse und bestellte mir ein Taxi. Immerhin habe ich noch Grosses vor mir, da kann ich nicht meine Zeit am Strand verbraten.
Montag, 10. September 2007 - 18 Tage
Ich gebe zu, dass wir in den letzten, geposteten Beiträgen unser eigentliches Ziel, den Hexenstieg und Pullman City, ein wenig aus den Augen verloren haben.
Zusammenfassend sind bisher noch folgende Fragen zu klären:
1. Wieviel Mut ist nötig und für was?
2. Gibt es in Drei Annen Hohne einen Stall für unseren Esel, Festus?
3. Wohnen Menschen in Pullman City?
- a) wenn ja, sind die polizeilich dort gemeldet?
- b) zahlen die Steuern?
- c) dürfen die wählen und wenn ja, haben die einen eigenen Bürgermeister?
4. Gibt es eine Kirche? und wenn ja welcher Konfession?
5. Gibt es einen Friedhof? Sind dort Leute beerdigt...
6. In welcher Währung bezahlt man?
7. Gibt es einen Marshall/Sheriff?
8. ???
... kann sein, dass sich im Laufe der nächsten Tage/Wochen noch weitere Fragen auftun.

IWdT: wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm!
Samstag, 8. September 2007, 14:45 Uhr - noch 20 Tage







Grüße aus Alcatraz...

IWdT: Es gibt "Gefangene" die sehen das Festland, können aber nicht schwimmen.

Freitag, 7. September 2007, 9.05 UHR


Die Planwagen sind mit Proviant geladen. Frischwasser, Pökelfleisch und Säcke voll mit Vitamin C gehen mit an Bord. Diesmal geben wir der Möller-Barlow-Krankheit keine Gelegenheit unsere Körper und unseren Kussmund zu deformieren.

Um 12.00 Uhr werden die Planwagen gelöscht und mit der Ladung gehe ich mit meiner Crew, bestehend aus Meuterern und Klabautermännern an Deck.

Leinen Los! Bei Einbruch der Dunkelheit werden wir das Haff erreichen und am nächsten Tag bei Einbruch der Dunkelheit die Streusalzkanonen und Tauchsieder fertig machen. Durch die Klimakatrastrophe ist es schwierig geworden, die Ostsee wieder auf Temperatur zu bringen. Doch die jahrelange Erfahrung mit William "Eytsch" Bunny bei Magic Weather geben mir Zuversicht und Mut auch diese Aufgabe zu meistern!

Freitag, 7.September 2007, 6:23 Uhr
Der Herbst erhält Einzug in unserem Land. Zorro ist bald auf dem Weg nach Berlin, um mit dem Eisbrecher "Kon-Tiki" nach Vorbild Thor Heyerdahls' die Havel und Spree für den Schiffsverkehr vom Eis zu befreien. Eine Expedition frei nach dem Motto: "Deine Heimat ist das Meer, deine Freunde sind die Sterne!"
Ich für meinen Teil kümmer mich auf unserer Heimaterde um Miss Scarlett, unsere Baumwollplantagen und diverse Haussklaven.

IWdT: Schwimm, wenn du kannst!

Nachgefragt!


Black is beautiful

Schwarz macht schlank


Dem kann ich nur zustimmen, aber kann mir jemand mal erklären warum man(n) im 21. Jahrhundert mehr als eine Klinge zum Rasieren benötigt?
Z.Z. aus Zerbst


Halte durch mein edler Freund William "Eytsch" Bunny !

Ich muss noch mal schnell los die Welt retten. Zwischen Ostsee und Havel, zwischen Danzig und Potsdam schreit es nach Heldentum, gebrüllt von den Hoffnungslosen.
Zorro fährt zur Zee (niederländisch: See)

Ein Wind weht von Süd und zieht mich hinaus auf See! Mein Kind, sei nicht traurig, tut auch der Abschied weh. Mein Herz geht an Bord und fort muß die Reise gehn. Dein Schmerz wird vergehn und schön wird das Wiedersehn! Mich trägt die Sehnsucht fort in die blaue Ferne. Unter mir Meer und über mir Nacht und Sterne. Vor mir die Welt, so treibt mich der Wind des Lebens, wein' nicht, mein Kind, die Tränen, sie sind vergebens.

Ahoi Zorro Zokolowski

P.S. : ich hab die Kladde und den Stift dabei

Donnerstag, 6.September 2007
Wo bist Du, Steve?








IWdT: Manchmal will man(n) einfach nur mal raus!
Mittwoch, 5.September 2007 - noch 23 Tage
Ich sage nur: 8,4°C, gefühlt wie -13°C und das ist exakt die Temperatur, bei der mein Schlafsack heute Nacht gänzlich versagt hätte. In der Zeitung steht heute Morgen, dass auf dem Brocken schon der erste Schnee gefallen ist. Na ganz toll. Ich wäre also im Tipi jämmerlich erfroren und es ist erst Anfang September. Zorro hätte mit den anwesenden Stammesbrüdern in PC eine kleine Beerdigungszeremonie für mich abhalten können (falls sie ein Loch in den gefrorenen Boden bekommen hätten). Gibt es in Pullman City eigentlich eine Kirche und einen Friedhof? Das wirft auch die alte Frage wieder auf, ob es Einheimische gibt und wo diese, im Falle eines Falles, beerdigt werden... Ich werde das mal recherchieren. Dabei fällt mir ein, dass Winnetou ja auch nur auf einem baumartigen Gestell verbrannt wurde. Naja mit genug Feuerwasser/Whiskey im Blut vom Vorabend, wäre es wenigstens ein schönes, loderndes Feuer... oder ein Inferno! Das Abschiedslied "Spiel mir das Lied vom Tod" wäre doch passend. Das kann ja heiter werden. Vielleicht sollten wir doch diesen Esel mitnehmen, um etwas Feuerholz und am besten noch einen alten Kachelofen zu transportieren. Apropos: Esel, ich habe mal versucht bei Ebay einen Esel zu ersteigern, musste aber leider feststellen, dass lebende Tiere bei Ebay nicht gehandelt werden. Warum eigentlich nicht? Bei den meisten Aufschlägen für Verpackung und Versand könnte man meinen, dass eine Begleitperson die ersteigerten Waren eskortiert.

Und noch was: dpa meldet - Steve Fossett ist in der Wüste von Nevada verschollen.

IWdT: Clemens Forell hat es auch geschafft!