Mittwoch, 12. September 2007Wieder Zurück!
Hab die ganze Welt gesehen, zwischen Rostock und Schwerin! Aaaloaee, aaalooaee!!! Von wegen, eine Wochenration Aspirin war nötig um die Rotationsgeschwindigkeit meines Hirns auf Spielstrassentempo zu bringen. Nichts habe ich gesehen und das was ich gesehen habe war hoffentlich nicht die ganze Welt. Die Weltanschauung hätte dann Ähnlichkeit mit mehrfach verdauten Lebensmitteln gehabt. Wir lagen zwar nicht vor Madagaskar, aber mir schien die Pest war mit an Bord. Und das, daß ausgerechnet mir passieren musste, war und ist immer noch entsetzlich! Ich bin der Kapitän! Ich habe alles im Griff, meine Leute, mein Schiff, nur mich nicht!
Als wir die Ostsee vom Eis und rumlungernden Piratenschiffen befreit hatten, machten wir uns auf in Richtung Hafen. Wir waren ausgelassen vor Freude, feierten unsern Erfolg. Wir hatten uns diese kleine Feier an Bord verdient. Niemand wurde ernsthaft krank und nennenswerte Verluste hatten wir auch nicht zu beklagen. So öffneten wir die Rum Fässer und an Deck wurde es laut. Die alten Lieder der Matrosen klangen über die See, Delfine begleiteten unsere Gesänge während sich die Fässer leerten. Die Stimmung war ausgelassen, fröhlich und das erste mal friedlich, bis es auf einmal laut knallte und krachte. Das Bug schoss senkrecht wie eine Rakete in die Höhe, der größte Teil der Mannschaft war zu betrunken sich festzuhalten und ging Achtern über Bord. Wer nicht über Bord ging, wurde von fliegenden Schiffsteilen erschlagen. Soviel zum Thema Ordnung und Sauberkeit an Bord. Ich hab es immer wieder gesagt, wer nicht hören will muss es nun spüren. Ich blieb mit meiner neunundvierziger Schuhgröße im Steuerrad hängen und Neptun zeigte sich mir gegenüber gnädig. Bis auf einige hundert Liter Meerwasser die ich schluckte, flogen mir nur Kleinteile um die Ohren. In diesen Moment wusste ich, wenn ich das überlebe ist ein Held geboren!
Ich wachte auf, mir tat alles weh, wirklich alles und am meisten mein neunundvierziger Fuß der mir letztendlich mein Leben rettete. Da lag ich abgewrackt in der Stille, selbst die See hatte sich zu einer Verschnaufpause hingelegt, sie war ruhig und spiegelglatt, von Wellen nichts zu sehen und ich war allein. Meine besoffene Mannschaft hat das Meer geschluckt, die guten werden vielleicht grade von Meerjungfrauen vergewaltigt, die bösen vom Hai gefressen. Ich will nicht klugscheissen, aber man muss wissen wann Schluss ist. Wer wenig verträgt, sollte wenig trinken und das ist kein Seemannsgarn. Ich stand auf, klopfte mir den Sand aus meinen zerrissenen Klamotten, holte das Ledersäckchen mit der Heuer aus meiner Hosentasche, ging über die Dünen zur Strasse und bestellte mir ein Taxi. Immerhin habe ich noch Grosses vor mir, da kann ich nicht meine Zeit am Strand verbraten.
Als wir die Ostsee vom Eis und rumlungernden Piratenschiffen befreit hatten, machten wir uns auf in Richtung Hafen. Wir waren ausgelassen vor Freude, feierten unsern Erfolg. Wir hatten uns diese kleine Feier an Bord verdient. Niemand wurde ernsthaft krank und nennenswerte Verluste hatten wir auch nicht zu beklagen. So öffneten wir die Rum Fässer und an Deck wurde es laut. Die alten Lieder der Matrosen klangen über die See, Delfine begleiteten unsere Gesänge während sich die Fässer leerten. Die Stimmung war ausgelassen, fröhlich und das erste mal friedlich, bis es auf einmal laut knallte und krachte. Das Bug schoss senkrecht wie eine Rakete in die Höhe, der größte Teil der Mannschaft war zu betrunken sich festzuhalten und ging Achtern über Bord. Wer nicht über Bord ging, wurde von fliegenden Schiffsteilen erschlagen. Soviel zum Thema Ordnung und Sauberkeit an Bord. Ich hab es immer wieder gesagt, wer nicht hören will muss es nun spüren. Ich blieb mit meiner neunundvierziger Schuhgröße im Steuerrad hängen und Neptun zeigte sich mir gegenüber gnädig. Bis auf einige hundert Liter Meerwasser die ich schluckte, flogen mir nur Kleinteile um die Ohren. In diesen Moment wusste ich, wenn ich das überlebe ist ein Held geboren!
Ich wachte auf, mir tat alles weh, wirklich alles und am meisten mein neunundvierziger Fuß der mir letztendlich mein Leben rettete. Da lag ich abgewrackt in der Stille, selbst die See hatte sich zu einer Verschnaufpause hingelegt, sie war ruhig und spiegelglatt, von Wellen nichts zu sehen und ich war allein. Meine besoffene Mannschaft hat das Meer geschluckt, die guten werden vielleicht grade von Meerjungfrauen vergewaltigt, die bösen vom Hai gefressen. Ich will nicht klugscheissen, aber man muss wissen wann Schluss ist. Wer wenig verträgt, sollte wenig trinken und das ist kein Seemannsgarn. Ich stand auf, klopfte mir den Sand aus meinen zerrissenen Klamotten, holte das Ledersäckchen mit der Heuer aus meiner Hosentasche, ging über die Dünen zur Strasse und bestellte mir ein Taxi. Immerhin habe ich noch Grosses vor mir, da kann ich nicht meine Zeit am Strand verbraten.
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